Der Kopf

Der Kopf der Birmakatze hat etwa die Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit überall abgerundeten Ecken. Er soll aber etwas länger als breit sein. Das ideale Verhältnis ist 5:4.

Bemerkenswert ist, dass Seal-Points oft einen breiteren Schädel haben als Blue-Points. Die leicht konvex gebogene Stirn ist vor den Ohren abgeflacht.

Die meisten Birmakatzen haben ein perfektes Gebiss. Mit zunehmender Tendenz leidet heute nämlich ein nicht unbedeutender Anteil der Rassekatzen an fehlerhaften Zahnstellungen, die eine natürliche Nahrungsaufnahme verhindern. Bei Birmakatzen ist die Zahnstellung meistens korrekt.

Das Kinn darf nicht flach oder fliehend sein. Es muss ansehnlich ausgeprägt sein. Nasenspitze und Kinn sollen auf einer geraden Ebene liegen. 

Birmakatzen schielen selten. Die großen, fast runden Augen sind stets einwandfrei geöffnet. Die Iris soll einfarbig tiefblau erscheinen, je intensiver desto besser. Obwohl bei einigen traditionellen Rassekatzen mit Maskenzeichnung immer noch Probleme wegen Schielens auftreten, haben Birmakatzen damit selten Schwierigkeiten. Hin und wieder findet man Tiere mit zu tiefliegenden Augen, während man Birmakatzen mit hervortretenden Augen praktisch nie sieht.

Die an den oberen Enden abgerundeten Ohren sind etwas höher als die Breite an der Basis. Liegt die mediale Ohrenecke auf gerader Linie mit der gedachten senkrechten, mittleren Augenmittellinie, dann sind die Ohren weder zu hoch noch zu tief platziert.

 

Die Römische Nase

Die mittellange Nase ist von vorne gesehen gleichmäßig breit. Im Profil sieht man die für Birmakatzen rassetypische "Römische Nase".

Nach dem leicht abgeschrägten Nasenspiegel beginnt an der Haarlinie eine leichte Wölbung, die kurz unterhalb der gedachten horizontalen, mittleren Augenlinie in eine Einbuchtung übergeht. Diese Einwölbung darf kein Stop sein. Ein Stop ist eine tiefe Kerbe im Nasenbein. Die typische „Römische Nase“ entsteht durch den stark ausgeprägten Knorpel am Ansatz des Nasenrückens, der an der Verbindung vom knöchernen Nasenbein zum Nasenspiegel eine bedeutende Rolle spielt. Eine gerade Nasenlinie vernichtet dieses rassetypische Merkmal der Birmakatzen. Bei Vertretern der sogenannten modernen Farbschläge, bei Seal-Tabby-Ponts beispielsweise, könnte dieses Charakteristikum mitunter deutlicher ausgeprägt sein.

Römische Nase - rassetypisches Merkmal bei Birmakatzen, Birma seal-point, Klick auf das Bild führt zu liprimas.de 

  "Römische Nase" - rassetypisches Merkmal bei Birmakatzen,

 Liprima´s Fairytale, Birma seal-point


 Das Gesicht wird von der Maske bedeckt, die sich nicht bis auf den Kopf erstrecken darf. Eine Zone mit hellen Haaren trennt die Maske optische von den Ohren. Augen-, Lippen- und Nasenumrandungen sind in Übereinstimmung mit der Pointfarbe ausgefärbt. Katzen ohne Tabbyzeichnung an den Points haben einen voll ausgefärbten Nasenspiegel.